Nicht mobil optimierte Inhalte werden ab dem Frühjahr aus dem Google Index entfernt. Damit können wichtige Informationen nicht mehr auf Google gefunden werden. Jetzt muss jetzt schnell gehandelt werden.

Bei einer DMP handelt es sich um eine Data Management Plattform. Diese Datenbank sammelt und wertet Nutzerdaten aus, um diese dann zur Steuerung, Kontrolle und Optimierung von individuellen Kampagnen zur Verfügung zu stellen.

Zu den Daten zählen Verhaltensdaten, geografische Daten und Profile von den Kontakten mit dem Unternehmen. Dazu gehören sowohl Daten der Website, also auch die Kommunikation in Social Media oder CRM Systemen.

Die Datensammlung mit Hilfe einer DMP kann so für ein datengetriebenes digitales Marketing genutzt werden, um zum Beispiel Anzeigen zu optimieren und fein auf den Kunden zuzuschneiden. Durch die fein segmentierten Zielgruppen können so sehr individuelle Kampagnen erstellt werden.

Es gibt mehrere Anbieter für Data Management Plattformen, z.B. Google mit dem Google Audience Center 360.

Vor Kurzem habe ich auf Coffeeworker die unterschiedlichen Funktionen der Nextcloud vorgestellt. Hier möchte ich noch einmal auf die Vorteile vom Privatnutzer bis zum Unternehmenskunden eingehen.

Nextcloud wurde 2018 als “Bundescloud” von der deutschen Bundesregierung ausgewählt. t3n.de schreibt dazu “Wichtige Kriterien bei der Entscheidung seien die Sicherheit, die Skalierungsfähigkeit sowie die Erweiterbarkeit gewesen.” 2019 wurde bekannt gegeben, dass auch weitere Länder Nextcloud für ihre Verwaltung einsetzen wollen.

Nextcloud als Dateiablage

Die zentrale Funktion von Nextcloud ist die Dateiablage auf dem Webserver. Ähnlich Google Drive, Dropbox und Co. können Dateien per Drag & Drop, per Menü im Browser oder auch per App vom Smartphone an die Cloud übertragen werden. Begrenzt ist der Speicher dabei nur vom Speicherplatz auf dem Webserver bzw. den Einstellungen in der Nextcloud.

Dateien können mit anderen Usern innerhalb der Cloud geteilt werden, dabei sind auch Gruppen wie Teams usw. möglich. So hat jeder Zugriff auf die Dateien, die er oder sie benötigt.

Nextcloud als Office-Ersatz

Gerade in Unternehmen sind die Anzahl der benötigten Office-Lizenzen immer wieder ein Problem. Gleichzeitig muss die Software auf allen Geräten auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Mit Nextcloud kann jeder Mitarbeiter eine vollständige Office-Lösung in der Cloud nutzen. Mit dem integrierten ONLYOFFICE können Dokumente, Tabellen und Präsentationen erstellt werden. Die Software unterstützt unter anderem die gängigen Microsoft Formate und ermöglicht ebenfalls die gleichzeitige Arbeit an Dateien.

Da das Hosting in der Cloud erfolgt, werden Updates auch einfach direkt zentral durchgeführt. Jeder Nutzer erstellt und bearbeitet die Dateien direkt im Browser.

Kontakte, Kalender und E-Mail-Client

Neben den Funktionen zur Erstellung von Dokumenten kann Nextcloud im Unternehmenseinsatz durch die Integration einer vollständigen Kontaktverwaltung mit Kalender und eigenem E-Mail Client glänzen.

Damit können sowohl Gruppenkalender für ein ganzes Team erstellt werden, als auch E-Mail-Adressen des Unternehmens ohne ein weiteres installiertes E-Mail Programm genutzt werden.

Nextcloud als Videochat

Aktuell benutzen viele Unternehmen Zoom.us zum Übertragen von Videochats und Webinaren. Durch die Erweiterbarkeit mit Apps steht den Nextcloud-Nutzern die App “Talk” zur Verfügung, die ebenfalls einen Text- und Videochat innerhalb des geschlossenen Netzwerkes anbietet.

Für “Talk” gibt es ebenfalls eine separate App für Smartphones, damit lässt sich der Videochat auch unterwegs benutzen.

Einsparpotentiale

Einsparmöglichkeiten ergeben sich vor allem durch die Einsparung von Gebühren für die Nutzung von anderen Softwareprodukten:

  • Kosten für externe Cloudspeicher bei Google Drive, Dropbox usw.
  • Kosten für Office-Software
  • Kosten für Videochat z.B. Zoom.us
  • Kosten für weitere Tools durch die Integration von weiteren Apps in die Nextcloud-Installation

Natürlich muss man dabei einkalkulieren, dass der Betrieb auf einem leistungsfähigen Webserver erfolgen muss. Hier sollte man für die gleichzeitige Nutzung mit vielen anderen Nutzer einen ausreichend groß dimensionierten virtuellen Server einplanen. Die monatlichen Kosten dafür beginnen bei ca. 10 EUR / Monat. Die Leistung, die man allerdings dafür erhält ist beachtlich, da z.B. auch gleichzeitig die eigene Website dort betrieben werden kann.

Bestellung

Jeder Administrator kann die Software selbstständig auf einem Linux-Webserver installieren. Wer es einfacher haben möchte, beauftragt einen Dienstleister mit dem Betrieb des Webservers und der Installation sowie der Konfiguration. Bei Coffeeworker.de bieten wir diese Dienstleistungen als Komplettservice für Unternehmen und Gründer an.

Titelbild von NEOSiAM 2020 von Pexels

Privat- und Geschäftskunden – so unterscheiden die meisten Unternehmen ihre Kundengruppen.

Während im privaten Bereich sehr heterogen in den Familien entschieden wird, sind in Unternehmen oft eindeutige Entscheider festgelegt. Häufig erfolgt dies anhand von Verantwortungsbereichen oder Budgetgrenzen sowie nach strategischer Bedeutung. Große Unternehmen müssen vor Entscheidungen häufig Ausschreibungen veröffentlichen, auf die sich interessierte Bieter bewerben können.

Wie spricht man als Unternehmer die passenden Entscheider an und welche Inhalte sind dabei besonders wichtig? Vor kurzem wurde dazu ein Artikel auf der Website der Berliner Dialogmarketing-Agentur T+R Dialog veröffentlicht, den ich an dieser Stelle zusätzlich empfehlen möchte.

Entscheidende Personen

Zunächst geht es darum, die entscheidenden Personen im Unternehmen zu identifizieren. Gibt es öffentliche Informationen, z.B. auf der Internetseite des Unternehmens, in Pressemitteilungen oder in sozialen Netzwerken? Wie ist die Unternehmensstruktur? Häufig müssen erst einmal Kontakte aufgebaut werden, um die entscheidenden Personen zu identifizieren. Gerade bei internationalen Unternehmen ergeben sich hier häufig komplexe Verbindungen.

Entscheidende Inhalte

Auf den Inhalt kommt es an! Aber wie ließ schon Goethe seinen Faust sagen?

„Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“

Vielen Kunden fehlt genau dieser Glaube, wenn sie den Gesprächspartner weder kennen, noch der sich mit ihrem Geschäft befasst hat. Daher gehört im B2B das genaue Kennenlernen der Kundenbedürfnisse zum A und O des Marketings.

Befassen Sie sich mit den Produkten und Dienstleistungen Ihres potentiellen Geschäftspartners und versuchen Sie dessen Herausforderungen zu identifizieren. Gehen Sie in den Dialog und identifizieren Sie Ihre Mitbewerber.

Netzwerken wirkt

Viele Unternehmer sind an einer dauerhaften und vertrauensvollen Kundenbeziehung interessiert. Daher ist Netzwerken so wichtig. Interessieren Sie sich für die Themen der Kunden und leisten Sie Hilfestellung. So bauen Sie eine Beziehung auf, die sich später auch für das Angebot und den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen nutzen lässt. Besonders durch soziale Netzwerke wie Xing und Linkedin wird uns das heute leichter gemacht. Allerdings will auch hier wie im persönlichen Leben das Netzwerken gelernt sein. Erst kürzlich habe ich ein paar Tipps veröffentlicht, wie man sein Linkedin-Profil besser aufbaut.

Weitere Informationen

Lesen Sie hier mehr über die Unterscheidung von Entscheidungsprozessen nach strategischer und finanzieller Bedeutung sowie die Unterscheidung in rationale und emotionale Bedürfnisse.

Haben Sie Fragen zur Kundenansprache von B2B-Kunden? Sprechen Sie mich gern an!

Schon vor der Corona-Krise war Online-Coaching ein wichtiges Thema für Personen, die aufgrund ihres persönliches Umfeldes oder zeitlicher Einschränkungen nicht den Termin beim Coach vor Ort nutzen konnten. Jetzt gewinnt das Thema eine besondere Bedeutung.

Bislang waren Online-Coaching eher Menschen vorbehalten, die dafür selbst gezahlt haben. Arbeitssuchende profitieren jedoch ggf. von Fördermaßnahmen der Arbeitsagentur. Die Abrechnung war somit schwierig und bei Online-Coachings kaum umsetzbar. Mit dem neuen Angebot von Coach2Talk, dass nun auch die Abrechnung über die Arbeitsagentur mit einschließt, schließt sich diese Lücke.

Mit Coach2Talk trifft sich der Kunde online mit seinem Coach

Unternehmen wie JobCoaching, Training & Personalentwicklung von Ines Dietrich können die Plattform nun auch für dieses Coachingformat nutzen. Somit bleibt die Zeit zu Hause nicht ungenutzt und Arbeitssuchende können sich optimal auf die Stellensuche vorbereiten.

Weitere Informationen zum Online-Coaching-Angebot von JobCoaching finden Sie unter diesem Link.

Nachdem lange Zeit Xing als der Platzhirsch auf dem deutschen Markt galt, ist nun Linkedin auf dem eindeutigen Vormarsch. Aus einem Workshop zum Thema “Marketing auf Linkedin” habe ich für euch folgende Themen mitgenommen.

Linkedin versus Xing: Wo liegen die Vorteile der jeweiligen Plattform?

Linkedin

  • besser für Content Marketing
  • besser mit Hashtags zu nutzen
  • insgesamt aber eher unverbindlichere Kontakte als auf Xing
  • marketingorientiert

Xing

  • bessere Direktansprache der Ansprechpartner
  • vertriebsorientiert

Linkedin-Features

Premium-Accounts:

Wann lohnt sich ein Linkedin Premium-Account und welche gibt es?

  • Du solltest mit dem Basis Account starten und dann ggf. auf upgraden – es gibt immer wieder Testangebote zum Sparen!
  • Premium: mit Premium Essentials starten: 7 – 9 EUR/Monat:
    • Einschränkung: man findet nur Kontakte mit zum bis 2. oder 3. Grad der Vernetzung.
  • Business: ca. 40 EUR/Monat: viel mehr Funktionen
  • Sales Navigator: 70 EUR/Monat:
    • man findet Kontakte in allen Graden, man kann sich Leads merken ohne Kontaktanfrage
    • bei Downgrade entfallen die “gemerkten Kontakte”

Was gehört in ein professionelles Linkedin Profil?

  • Titelbild anpassen auf individuelles, marketingorientiertes Foto
  • professionelles Profilbild verwenden
  • Profilslogan nutzen:
    • wird dargestellt auf Profil, auch im Feed
    • Kurz, knackig, wird abgeschnitten – den eigenen Claim verwenden

Infobereich:

  • mit Problemlösung aus Kundensicht ausfüllen
  • Verlinkungen, PDF und Videos ergänzen

Beides ist auch in der kostenfreien Version schon möglich.

Sprache:

  • deutsch bei deutscher Zielgruppe nutzen
  • es kann eine 2. Sprachvariante kann angelegt werden
  • Posts in der Sprache deines Netzwerkes verfassen
  • Unternehmensprofile können angelegt werden, Postings können aber über persönliches Profil gepostet werden – oft effektiver bei kleinen Unternehmen

Suche nach interessanten Kontakten:

  • Profil auf „vernetzen“ stellen, man kann ebenfalls auf nur “folgen” gehen.
  • Suche nach Standorten, Unternehmen, Branche, Jobtitel möglich, Einschränkung der Kontaktgrade je nach nach Free oder Premium
  • bei Kontaktanfragen immer eine persönliche Nachricht hinzufügen, max. 300 Zeichen.
  • nette Formulierung verwenden:

“Hallo, du bist in dem Bereich xxx tätig, ich mache xxx. Ich poste regelmäßig zum Thema xxx und wenn du meine Beiträge demnächst in deinem Newsfeed sehen möchtest, freue ich mich über eine Kontaktanfrage.”

Linkedin Artikel schreiben:

  1. Blogbeitrag auf eigener Website schreiben, dann warten bis zur Google Indexierung
  2. Artikel schreiben, Link angeben zum Original (Linkedin “mag” keine direkten Links)
  3. Inhalte: das Wichtigste zuerst, nach drei Zeilen muss man Artikel aufklicken
  4. Hashtags: max. 3,
    1. Unique-Hashtag für dein Business,
    1. Hashtag mit großer Reichweite,
    2. Hashtag themenspezifisch
  5. Personen erwähnen (bis zu 5 Namen)
  6. Bilder posten mit Verlinkungen
  7. Call to Action Anweisung, Frage etc.

Der Linkedin Algorithmus achtet auf Links und Kommentare und stellt mehr Beiträge in die Timeline. Reagiere auf Kommentare von anderen, dies ist besonders wichtig als Autor.